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iWelt AG im Siegerteam vom Cluster-Wettbewerb des BMBF
08.02.2010
Zukünftig soll die Betreuung von Patienten durch die Anwendung moderner Telematik-Methoden auch von zu Hause aus ermöglicht werden. Das Ziel ist eine verbesserte medizinische Versorgung mit geringeren Kosten, die trotzdem einen stetigen Kontakt zum Fachpersonal in den Kliniken sicherstellt.
Die ambulante Betreuung von Patienten soll auf diesem Wege weiterentwickelt werden. Das Pilotprojekt zur Entwicklung und zum Test der neuen Technik erfolgt im Bereich der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung. Trotz der Erkrankung sollen sich Patienten in ihrer gewohnten Umgebung aufhalten und dennoch unter regelmäßiger Beobachtung von den jeweils zuständigen medizinischen Einrichtungen stehen können.
Das Projekt wird durch den „Spitzencluster-Wettbewerb“ des Bundesforschungsministeriums gefördert. Den Zuschlag erhielten bundesweit fünf Netzwerke, darunter zwei aus Bayern: das „Münchner Biotech Cluster – m4“ sowie das „Exzellenzzentrum für Medizintechnik“ der "Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg". Beide Netzwerke werden nun mit bis zu 40 Millionen Euro an Forschungsmitteln ausgestattet.
An dem Forschungsprojekt in Nürnberg wirken sowohl Unternehmen als auch Wissenschaftler aus Unterfranken mit. Zu den beteiligten Einrichtungen und Firmen zählen die Missionsärztliche Klinik aus Würzburg, die Cardinal Health Germany aus Höchberg, der Lehrstuhl für Robotik und Telematik der Universität Würzburg, der Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke aus Bad Kissingen und die iWelt AG aus Eibelstadt. Die Leitung obliegt dem „Zentrum für Telematik“ von Prof. Dr. Klaus Schilling.
Die iWelt AG wird Ihr Know-how für Softwareentwicklung und speziell im Bereich der iPhone-Programmierung in dieses Projekt einfließen lassen.
