Energie und Ressourcen im Rechenzentrum
Eine leistungsfähige IT-Infrastruktur benötigt Energie. Deshalb setzen die iWelt und die gesamte Krick Unternehmensfamilie am Standort Eibelstadt auf verschiedene technische Maßnahmen, um Energie gezielt zu nutzen und den Betrieb unserer Infrastruktur kontinuierlich zu optimieren.
Dazu gehören die Nutzung von Serverabwärme, Geothermie, Photovoltaik, angepasste Kühlkonzepte, eine bedarfsgerechte Steuerung sowie Maßnahmen für eine möglichst lange Nutzungsdauer unserer Hardware.
Unsere Maßnahmen am Standort
So setzen wir Energie und Ressourcen beim Betrieb unserer Infrastruktur ein
Energie-Recycling
Die in unseren Serverräumen entstehende Abwärme wird nicht ungenutzt an die Umgebung abgegeben, sondern gezielt zur Wassererwärmung am Standort Eibelstadt eingesetzt. Auf diese Weise nutzen wir die entstehende Wärme weiter und decken einen Teil des Warmwasserbedarfs direkt aus dem laufenden Rechenzentrumsbetrieb. Dadurch muss für diesen Teil des Warmwasserbedarfs weniger zusätzliche Wärme bereitgestellt werden.

Geothermie für die Klimaregulierung
Die Heizungs-, Klima- und Kältetechnik unseres Unternehmenssitzes beruht auf dem Prinzip der Geothermie. Das bedeutet, dass unser Gebäude selbst mithilfe der sogenannten Betonkern-Temperierung, das Innenraumklima reguliert. Dazu wurde das Krick-Gebäude auf einem Fundament von 70 Säulen, die 20 Meter in den Untergrund reichen, errichtet. Diese Säulen leiten eine Temperatur von fünf bis zehn Grad Celsius, welche das Grundwasser kontinuierlich liefert, über das komplexe Rohrleitungssystem in die Geschäftsräume des Unternehmens. Aufgrund dieses ausgeklügelten Geothermie-Systems können wir sowohl auf einen Gas-/Öl-Brenner, der CO2 erzeugt, wie auch auf eine Klimaanlage, die Strom verbraucht, verzichten.

Solarenergie direkt vor Ort nutzen
Mit unserer Photovoltaikanlage auf dem Gebäude in Eibelstadt erzeugen wir einen Teil des benötigten Stroms direkt am Unternehmensstandort. Der erzeugte Solarstrom fließt unmittelbar in den laufenden Betrieb ein und reduziert dadurch unsere Abhängigkeit von extern bezogener Energie.
© andreswd / E+ via Getty ImagesRechenzentren bedarfsgerecht kühlen
Die Kühlung gehört zu den zentralen Energieverbrauchern eines Rechenzentrums. Deshalb setzen wir auf Kühlkonzepte wie indirekte freie Kühlung sowie die gezielte Trennung von Kalt- und Warmgängen. Dadurch werden Luftströme gezielt gesteuert und unnötige Kühlleistung vermieden. Ergänzend kommt mit R454b ein Kältemittel mit vergleichsweise geringem Global Warming Potential zum Einsatz.
© ronstik / iStock via Getty ImagesEnergiebedarf intelligent steuern
Neben der eingesetzten Technik spielt auch die bedarfsgerechte Steuerung der Systeme eine wichtige Rolle. Deshalb überprüfen und optimieren wir unser Energiemanagement kontinuierlich. USV- und Klimatechnik werden an saisonale Bedingungen, äußere Einflüsse und die aktuelle Auslastung angepasst. So lässt sich die Technik flexibel an den jeweiligen Betriebsbedarf anpassen.
© ATHVisions / iStock via Getty ImagesIT-Hardware langfristig nutzen
Auch der Lebenszyklus unserer IT-Hardware spielt beim Umgang mit Ressourcen eine wichtige Rolle. Wir investieren gezielt in robuste Server und berücksichtigen bei Neuanschaffungen neben den technischen Anforderungen auch deren Energieverbrauch. Gleichzeitig schaffen wir Bedingungen, die eine möglichst lange Nutzungsdauer ermöglichen. Geräte, die nicht mehr eingesetzt werden können, werden anschließend dem Recycling zugeführt.
© ronstik / iStock via Getty ImagesUnsere Infrastruktur für Ihre IT
Webhosting
Websites und E-Mail-Dienste auf eigener Infrastruktur in Eibelstadt betreiben.
Rechenzentrum & Colocation
Eigene Server und IT-Systeme sicher in der iWelt-Rechenzentrumsinfrastruktur betreiben.
Energie- und Ressourceneinsatz weiterdenken
Technik im Blick. Entwicklung im Fokus.
Unsere Infrastruktur und die technischen Möglichkeiten entwickeln sich kontinuierlich weiter. Deshalb überprüfen wir bestehende Konzepte, bewerten neue Technologien und optimieren unsere Systeme im laufenden Betrieb.
Dabei berücksichtigen wir neben technischen, wirtschaftlichen und betrieblichen Anforderungen auch den Energieeinsatz unserer Systeme.





